Anfrage der FDP Fraktion im Landtag BW zum Stadtjäger

Am 08. Juni 2022 haben die Abgeordneten Dr. Hans-Ulrich Rülke, Klaus Hoher u.a. von der FDP/DVP Fraktion im Landtag einen Antrag zum Thema Wildtiermanagement in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg gestellt, ...

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... der Landtag möge beschließen, die Landesregierung zu ersuchen zu berichten... [es folgen 15 Fragen zum Thema Wildtiermanagement in Städten und Gemeinden].
Die Begründung für diesen Antrag liest sich wie folgt:
Die zunehmende Population von Wildtieren in Städten und Gemeinden kann zu Konflikten mit den dort lebenden Menschen führen. Hier können geprüfteStadtjäger den Bürgern konkrete und tierschutzgerechte Hilfe bei Problemen mit Wildtieren leisten und Konflikte entschärfen.
Im Juni 2020 wurde im Zuge der Novelle des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes (JWMG) nach § 13, der die befriedeten Bezirke und das Ruhen der Jagd regelt, § 13a eingefügt, der besagt, dass „Die Gemeinde Stadtjägerinnen und Stadtjäger, die als solche durch die untere Jagdbehörde anerkannt sind, nach Anhörung der jagdausübungsberechtigten Person und nach Anhörung des Polizeivollzugsdienstes, einsetzen kann.“.
Als Stadtjäger kann anerkannt werden, wer einen Jagdschein besitzt, der zur Jagdausübung in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt, und eine Ausbildung zumStadtjäger absolviert hat. Die für die Ausstellung des Jagdscheins zuständige untere Jagdbehörde erkennt einePerson auf Antrag als Stadtjäger mit landesweiter, unbefristeter Geltung durch Ausstellen eines Ausweises an.
Der Antrag soll in Erfahrung bringen, was die Landesregierung unternimmt, um ein effektives Wildtiermanagement in Städten und Gemeinden sicherzustellen.

Wir werden über die Antwort der Landesregierung berichten.
Ausbildungsleitung JNWV
Prof. Dr. Hans Ulrich Endreß