Nistkastenbau für Rauhfußkäuze

Jagdaufseher von Baden-Württemberg werden durch Bau und Anbringen von geeigneten Nistkästen zur Anhebung der Rauhfußkauzpopulation beitragen

Bei der Jahreshauptversammlung des Jagdaufseherverbandes Baden­ Württemberg am 29. April 2014 auf dem Dornsberg hielt der Landesobmann für Naturschutz und Wildbiologie (JAV BW) Dietrich Bogdoll einen Vortrag über den Bau und das Anbringen von geeigneten Nistkästen zur Anhebung der Rauhfußkauzpopulation.

Desweiteren wurde über den Lebensraum, Brutareal, Brutverbreitung in BW, Brutbestand, Siedlungsdichte, Nestbau, Legebeginn, Gelegegröße, Brutdauer usw. berichtet.

Ein wichtiger Aspekt zum Bau der Rauhfußkauznistkästen war das Thema des Fluglochdurchmessers. Nach Dr. Otto Henze sollte dieses nicht mehr und nicht weniger als 64 mm gebohrt werden, da diese Grösse vom Rauhfußkauz bevorzugt wird. Desweiteren wurde auch über das Anbringen von Blech- oder Kunststoffmanschetten über und unter den Nistkästen berichtet, um Prädatoren vom Eindringen abzuhalten. Sehr wichtig ist das Einlegen eines "Eimuldeneinsatzes", der das Abrollen des Geleges verhindert, da der Rauhfußkauz kein Nistmaterial einträgt. Für die zukünftigen Bauherren standen verschiedene Nistkästen für den Rauhfußkauz zur Anschauung zur Verfügung. Außerdem die Baupläne zum Nachbau. Zum Ende des Vortrages wurde vom Referenten ein sehr motivierender Schlusssatz genannt und zwar "Mit solchen Arbeiten darf man mit Zuwachs rechnen"!

 

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