Wir sehen und hören was da „kreucht und fleucht“ und wir werden es sein, die mit verlässlichen Zahlen darüber berichten können und man wird uns hören wenn es darum geht wie ein Gleichgewicht in einer Natur-nahen Kulturlandschaft aufrechterhalten werden kann.
Alexander Schindler, Leiter des Naturzentrums der Gemeinde Rust, leitete durch das Modul Naturschutz. In einem theoretischen, auf viel praktischem Wissen basierenden Teil wurde den Teilnehmern das Bundes- und Landes-Naturschutzrecht mit seinen unterschiedlichen Schutzgebieten nahe gebracht.
Zu Fuß und mit dem Kahn wurden danach die Taubergießen (das Wort kommt von Nähr- und Sauerstoff-armen, also „tauben“ Quellen die blinde Elz speisen) erkundet. Mit viel Fachwissen erklärte Alexander die unterschiedlichen Lebensräume wie die mageren „Orchideenwiesen“, die Überschwemmungsflächen des Rheins oder der Bewuchs von Hecken, Feldgehölzen, alten Silberpappeln sowie deren Schutz und Pflege in einer ausgeglichenen und artenreichen Kulturlandschaft im Einklang mit Landwirtschaft und Fischerei.




